Der letzte Überlebende – Sam Pivnik

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.. oder so

Hallo meine Lieben!
Dank viel zu viel Arbeit habe ich viel zu wenig Freizeit & somit auch die letzten Tage wenig Zeit gehabt zu lesen, geschweige denn einen Blogpost zu schreiben.
Heute kommt aber wieder etwas Neues von mir. Allein schon, weil ich euch dieses Buch ans Herz legen möchte.
Es ist eine etwas andere Rezension, wenn man es überhaupt so nennen kann.
Ich möchte nämlich nicht genau auf die Story eingehen & wie der Schreibstil war usw.
Schonmal vorab: ABSOLUTE LESEEMPFEHLUNG!

 

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Autor: Sam Pivnik
Erscheinungsdatum: 01.03.2017
Verlag: Theiss
Ausgabe: Gebundene Ausgabe
Preis: 19,95€
Seiten: 280
ISBN: 978-3-8062-3478-7

 

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Der Junge, der vierzehn Mal dem Tod entkam.
Sam war 13 Jahre alt, als die Deutschen kamen. Seine Familie lebte in einem oberschlesischen Städtchen. Da brach die Hölle über sie herein. Auschwitz, der Todesmarsch, die Bombardierung der Cap Arcona – Unzählinge Male entkam der Junge dem Tod.

 

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Ich habe das Buch vor einigen Tagen beendet & ich konnte einfach nicht vorher etwas dazu schreiben & Schuld daran war nicht nur die fehlende Zeit.
Ich war wütend. Wütend über die Dummheit der Menschen, die einfach Jemandem folgen der ein Haufen SCHEIßE erzählt. Es tut mir leid, wenn ich mich hier so äußer, aber es macht mich einfach sauer.
Die Menschen, vorallem Jeden mussten im zweiten Krieg so leiden. Niemand, wirklich NIEMAND sollte sowas ertragen müssen.
Sam Pivnik war noch so jung & bekam das ganze Grauen mit. Vielleicht war es auch ein Vorteil, dass er so jung war. Er war stark & konnte gut zupacken, allein schon deswegen überlebte er diese fürchterlichen Qualen. Wie schrecklich muss es sein, wie denken oder gar zu wissen, dass seine gesamte Familie gestorben ist – die Menschen die man mehr als alles andere auf der Welt liebt? Ich will es mir gar nicht erst vorstellen.
Vorallem ist es schrecklich zu wissen, dass so viele SS Leute die damals diesen Scheiß angeführt haben, ohne bzw mit lächerlichen Strafen davon gekommen sind, einfach weil sie gut schnacken können oder sich einfach verkrochen haben. Es kotzt mich an. Nicht mal den Mumm zu haben, sich seiner Taten zu stellen & zu sagen ‚Ich habe schreckliche Dinge getan, bestraf mich dafür.‘. Natürlich ist es keine Lösung jemanden zu töten, weil er jemanden getötet hat, aber wenigstens ins Gefägnis sollten sie kommen, die Sonne nie wieder auf der Haut spüren, wenig zu Essen & zu Trinken. Sorry, aber sie würden es verdienen, immerhin haben sie es auch so unfassbar vielen Menschen angetan.

Ich möchte nun auch gar nicht mehr weiter darüber schreiben, denn ich schreibe mich hier in Rage & das ist nicht Sinn dieses Postest.
Ich möchte euch dieses Buch einfach ans Herz legen. Sam beschreibt hier mit Hilfe von einigen anderen Menschen was er in seinen jungen Jahren alles miterleben musste. Ich wünsche mir, dass die Menschen aus dieser Zeit lernen, ich wünsche mir vom ganzen Herzen, dass kein Mensch dieser Welt wegen deiner Nationalität, seiner Religion oder seines Aussehens gefoltert wird. Schon Mobbing ist für mich Folter & auch dies sollten wir unterlassen.

 

Kurz noch eine Textzeile, die ich euch unbedingt zeigen möchte:

In einem Monat sollte ich siebzehn Jahre alt werden. Und jetzt hockte ich in einem glühend heißen, halndunklen Verschlag auf dem Dachboden, trank Pisse und hörte meine Geschwister schluchzen, während draußen die Deutschen auf unsere Leute schossen.
Es war das Ende des Ghettos. War jetzt alles zu Ende?

Ich hatte Gänsehaut, als ich dies las.

Es tut mir Leid, wenn dieser Post vielleicht nicht jeder lesen möchte, aber dann lasst es einfach. Ich musste das einfach mal los werden & ich könnte stundenlang darüber schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen, also lieber nicht.
Naja, ich wünsch euch was.
Lasst euch nicht ärgern.
eure-becky

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Ein Kommentar zu „Der letzte Überlebende – Sam Pivnik

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