[Rezension] Paper Princess: Die Versuchung – Erin Watt

Hallo meine Lieben,
hier kommt mal wieder eine Rezension.
Gestern habe ich das Buch ‚Paper Princess‘ beendet & ich bin echt im Zwiespalt mit mir selbst, was das Buch angeht. Mehr dazu jetzt!


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Autor: Erin Watt [Pseudonym zweier Autorinnen]
Erscheinungsdatum: 01.03.2017
Verlag: Piper
Ausgabe: Klappenbroschur
Preis: 12,99€ [EBook 9,99€]
Seiten: 384
ISBN: 978-3-492-06071-4

 

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Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen.
Ob aus Hass noch Liebe werden kann?

 

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20170420_0711041.jpgCover
Okay, okay, ich gebe es zu.. ich habe das Buch erstmal nur gekauft, weil das Cover in meinen Augen so wunderschön ist.
Die goldene Krone auf dem Cover ist leicht erhaben & es fühlt sich einfach himmlisch an, mit der Hand über die Oberfläche zu streichen.
Ich habe von Phils Osophie ein Hangout bei YouTube gesehen & dort sagt er, dass die Krone auf dem Cover aussieht, alsob dort drei Ärsche drauf wären.. seitdem seh ich leider nur noch Poschis auf dem Cover & keine richtige Krone. Ist das bei euch nun auch so? xD
Leider habe ich es einfach nicht geschafft dieses Buch zu lesen, ohne dass eine Leserille entsteht. Ich weiß nicht genau woran es liegt. Wahrscheinlich weil das Cover doch relativ hart ist. Keine Ahnung. Ist ja auch egal.

Schreibstil
Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist super easy. Man kann das Buch einfach weglesen ohne viel nachzudenken. Sowas mag ich persönlich ja immer ganz gerne.
Man merkt beim lesen nicht, dass das Buch von zwei verschiedenen Menschen geschrieben ist. Oft hat man es ja, dass man richtig lesen kann, wer welchen Satz geschrieben hat, aber das Gefühl hatte man hier nicht. Hätte ich es nicht gewusst, so hätte ich gedacht, dass es nur eine Autorin geschrieben hat.
Leider waren einige Szenen in meinen Augen etwas zu krass von der Sprache her, aber mehr dazu gleich.

Inhalt
In dem Buch geht es um Ella.
Ella ist ein junges Mädchen was schon vieles in ihrem Leben mirgemacht hat.
Ihre Mutter hatte nie viel Geld & hat viel zu früh ihre geliebte Mutter an einer schlimmen Krankheit verloren.
Nach dem Tod ihrer Mutter muss Ella schauen wie sie alleine zurecht kommt, denn ich ein Waisenhaus zu kommen steht für sie nicht zur Debatte. Sie möchte eine bessere Zukunft haben, als ihr Leben bisher & so nimmt sie mehrere Jobs an, um sich das Schulgeld leisten zu können.
Eines Tages als Ella zum Direktor gerufen wird, steht plötzlich Callum Royal vor ihre & meint, dass er ihr Vormund sei – er nimmt sie mit in seine Villa [ob sie möchte oder nicht].
Plötzlich erlebt Ella das erste Mal in ihrem Leben den reisten Luxus. Ein Villa am Meer, ein Poolhaus & ein Prinzessinenzimmer.
Callum hat fünf Söhne.. diese nehmen Ella nicht besonders gut auf & trotzdem knistert es zwischen Ella & einem der Söhne.

Der Klappentext hat mich so semi angesprochen.
Normal lese ich ja fast nur Thriller oder Fantasybücher & so wollte ich mal etwas anderes ausprobieren. Das Buch wurde auf BookTube & auf den Bücherblog die ich mir anschaue sehr gehyped & so dachte ich mir, dass vielleicht genau dieses Buch gut ist, um ein neues Genre kennen (& lieben?) zu lernen.

Ja.. wie oben bereits erwähnt, so hat mich das Buch in einen absoluten Zwiespalt getrieben.
Die Geschichte an sich fand ich eigentlich nicht verkehrt – Ella die aus bestimmten Gründen plötzlich eine ganz andere Welt kennenlernen kann/darf, Söhne die sich mit ihrer ‚Stiefschwester‘ nicht verstehen & Liebe/Gefühle.
Der Schreibstil machte das lesen leicht, es war alles gut zu verstehen & man konnte es sich bildlich vorstellen [will man das bei bestimmen Szenen überhaupt? xD].

Leider leider leider fand ich einige Szenen zu sehr übertrieben. Es war einfach zu.. hart?
Die Sprüche waren in meinen Augen grenzwertig & gehören meiner Meinung nach nicht in so ein Buch. Vielleicht ist es auch normal, aber da ich nicht oft dieses Genre lese, kann ich das schlecht beurteilen. Weiter unten gebe ich euch ein Beispiel/Zitat welches ich eigenartig fand.

Ella war anfangs sehr taff & genau das gefiel mir gut an ihr. Sie schlug sich durchs Leben, ließ sich von den bösen Royals nichts gefallen & knallte auch mal einige Sprüche raus, so dass die Jungs baff waren.
Leider fand ich, dass sie im Laufe des Buches eine Wandlung an den Tag legte, die mir nicht so gefiel. Sie wurde richtig gemein behandelt & trotzdem genahm sie sich schon fast fanatisch dem einen Bruder gegenüber [Ihr werdet wissen was ich meine, wenn ihr das Buch gelesen habt]. Oft dachte ich mir nur ‚Ella, ist das dein ernst?‚.. naja.

Ausserdem fand ich, dass einige Ungereimtheiten aufgetreten sind, zum Beispiel hat Ella einen Führerschein, obwohl die Mutter nicht mal wirklich Geld hatte die Familie zu ernähren.. wie schafft man das?

Es ist schwierig zu sagen, wie mir das Buch gefallen hat. Es war ein großes AUF & ab.

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Luna hatte es zum kuscheln gern 😀

Oft saß ich irgendwo & auch wenn ich das Buch gerade nicht zur Hand hatte, so musste ich oft an die Geschichte denken. Sie ging mir einfach nicht aus dem Kopf – ich musste mir einfach Gedanken darüber machen. Dies ist an sich ja ein gutes Zeichen & genau deswegen habe ich mir gestern auch den zweiten Band gekauft & bereits angefangen ihn zu lesen. Ich werde die Reihe wohl beenden, da ich das Buch nicht schlecht fand, was einfach eigenartig war. Versteht ihr was ich meine?
Ausserdem hatte der erste Band einen totalen Cliffhanger & genau das ist eine super Idee von Erin Watt, denn man muss einfach den zweiten [sicherlich auch den dritten] Band lesen, ob man möchte oder nicht. :p

 

Hier einige Zitate die ich oben erwähnt habe [ich denke es sind keine Spoiler, aber sicherheitshalber würde ich sie nicht lesen, falls ihr das Buch noch nicht kennt – ich habe extra eins relativ am Anfang des Buches rausgesucht, um nicht zu spoilern]:

Als ich nach dem Türgriff lange, packt er mich am Arm. Sofort schießt ein Hitzestrahl direkt zwischen meine Beine.
Jetzt nur nicht seinen Duft einatmen, der so würzig und maskulin ist. Wieso muss er denn nur so gut riechen?

Ja.. wie gesagt, vielleicht in den Augen der meisten nicht so wild, ich fand es bisschen unnötig. Im Buch sind noch einige Szenen wo ich mir an den Kopf fassen musste, aber ich möchte nicht zu viel veraten.
Ich denke, ich habe bereits genug zu dem Buch gesagt. 🙂

 

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sterne_drei

Drei Sterne von mir an ‚Paper Princess‘, einfach weil es gut zu lesen ist, die Story auch spannend ist, aber es mich irgendwie nicht ganz aus den Socken gehauen hat. Ausserdem möchte ich mich gerne in den Folgebänden noch steigern können – wenn es denn geht.

Lest es, wenn ihr auf solche Stories steht, wenn nicht, dann lasst es lieber.
Ich kann keine Leseempfehlung aussprechen, weil das Buch nicht was für Jedermann ist [Naja, kein Buch ist was für jeden].
Zwiespalt, Zwiespalt, Zwiespalt.


Habt ihr das Buch schon gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr es?
Ist euch die Geschichte auch so im Kopf geblieben, dass ihr selbst beim nichtlesen an das Buch denken musstet? – Schwierig.

Ich hoffe es hat euch gefallen.
Lasst euch nicht ärgern!

eure-becky

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7 Kommentare zu „[Rezension] Paper Princess: Die Versuchung – Erin Watt

  1. Hallo 🙂 deinen Zwiespalt kann ich total nachempfinden 😀 Reed hat mich in den Wahnsinn getrieben, genauso Ellas Gefühle ihm gegenüber, die ich so gar nicht nachempfinden konnte… natürlich sucht man sich nicht aus, in wen man sich verliebt, aber so behandelt zu werden und trotzdem darauf einzugehen… nja.
    Eine kleine Anmerkung: Bezüglich des Führerschein; in den USA kostet der Führerschein unter 100 $, oft sogar teilweise zwischen 15 und 50, weil nur eine Prüfung abgelegt wird und sie das Fahren durch die Eltern erlernen. Fahrschulen an sich gibt es nicht, daher ist es nicht ganz so abwegig, dass Ella einen trotz Finanzschwierigkeiten bekommen hat :).
    Liebe Grüße
    Sarah

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