Mörderhotel – Wolfgang Hohlbein

Allgemeine Fakten zum Buch:
Der Thriller wurde von Wolfgang Hohlbein geschrieben & am 8. Oktober 2015 vom Bastei Lübbe Verlag veröffentlicht.
Das Buch gibt es aktuell nur als gebundenes Buch (22€), als EBook (16,99€) & als Hörbuch (19,99€). Am 26.05.2017 wird es dieses Buch auch als Taschenbuch geben, welches 12€ kosten wird.
Das gebundene Buch hat 847 Seiten & ist damit ein recht dickes Buch.
Umschlaggestaltung: Massimo Peter
ISBN: 978-3-7857-2548-1

Klapptext:
230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, der unglaublichste Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, eine20161228_154449n Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld, ihre Leichen verkauft er an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt …
(Quelle: *klick*)

Was wirklich bei mir hinten auf dem Buch steht:
Name: Herman Webster Mudgett
Geboren: 24.11.1860
Beruf: Arzt und Hotelier
Unveränderliche Kennzeichen: Persönlichkeitsspaltung
Besondere Fähigkeiten: Folter und Skelettierung
Bewiesene Morde: 27
Vermutete Morde: 230 – oder mehr?

Chicago, 1898. Die neunzehnte Weltausstellung öffnet ihre Tore. Millionen Besucher strömen in die Stadt und suchen ein Hotel. Herman Webster Mudgett besitzt ein solches. Es ist eines der erstaunlichsten Häuser am Platz: Es hat Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer. Viele Menschen gingen in dieses Hotel. Nur wenige verließen es wieder. Zumindest lebend..

Wolfgang Hohlsbeins neuer Roman erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte um einen der ersten Serienkiller Amerikas!

Meinung zum Buch:
Also, um ehrlich zu sein fällt es mir etwas schwer dieses Buch zu beurteilen.
An sich fand ich die Geschichte total interessant, ein Arzt der lieber Menschen tötet, als diese zu retten. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht häufig so ‚dicke‘ Bücher lese & dies auch ehrlich gesagt nicht so gerne tue.
Ich finde an einigen Passagen hat sich das Buch ganz schön in die Länge gezogen. Es war einfach so viel drin, was man sich hätte sparen können, was der Geschichte nichts weggenommen hätte. Vielleicht wäre es sogar besser gewesen.
Leider waren die Charaktere auch nicht so ganz meins. Ich fand sie alle etwas unsympathisch und reizlos. Am meisten gefiel mir wohl Holmes & genau deswegen fand ich das Ende auch so… komisch.
Ich kann dazu natürlich nun nichts genaueres sagen, denn sonst würde ich hier spoilern & das habe ich nicht vor.
Ausserdem fand ich diese ganzen Zeitsprünge ziemlich verwirrend. Man musste immer erst einige Zeilen lesen, um zu wissen in welcher Zeit man gerade ist.
Eigentlich bin ich ein großer Fan von dem Schreibstil von Hohlbein, aber bis dahin hatte ich auch nur seine Fantasywerke gelesen & ich denke, dass ich es auch dabei belassen werde. Es gibt einfach andere Schreibstile die für mich besser zum Genre Thriller passen. Tut mir leid, Herr Hohlbein.
Ich habe dem Buch 3 von 5 Sternen gegeben.
Man kann es gut lesen, gerade wenn man an wahren Geschichten zu Serienkillern interessiert ist. Ich bin froh, es gelesen zu haben, aber werde es nicht nochmal lesen. Das ist sicher.

‚Sie sind wahnsinnig‘, sagte Peizel im Tonfall einer rein sachlichen Feststellung.
‚Wahnsinnig? Nein.‘ Mudgett schüttelte mit einem Lächeln den Kopf. ‚Nicht normal? Vermutlich. Wer will schon sein wie alle anderen? Sie sind das doch auch nicht.‘

Das ist mein absolutes Lieblingszitat in dem Buch. Es sind absolut meine Worte, die Mudgett da spricht, auch wenn ich sie nicht so auslebe wie er es tut. :p

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